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Trainingshäufigkeit

In den ersten 3 bis 4 Wochen hat es sich als optimal erwiesen, wenn das Training zweimal pro Woche stattfinden kann. Erfahrungsgemäß gelingt der Einstieg deutlich schneller, erste Erfolge sind schneller sichtbar und damit ist auch die Motivation erhöht.
Anschließen reicht, möglichst regelmäßig, eine NFB-Sitzung pro Woche. Zusätzlich wird mit den Visualisierungkärtchen geübt.
Beim Neurofeedback werden Fortschritte erst mit der Zeit erzielt. Während sich erste Veränderungen oft innerhalb der ersten 10 Sitzungen zeigen, rechnen wir durchschnittlich mit 20 bis 40 einstündigen Sitzungen, bis die gewünschten Gehirnwellenmuster stabil eingeübt sind. Dies hängt unter anderem auch immer mit der Regelmäßigkeit des Trainings, dem regelmäßigen Üben zu Hause und der Motivation des Patienten zusammen. Verbesserungen bleiben nach bisherigen Erkenntnissen stabil, selten sind Auffrischsitzungen notwendig.
Neurofeedback eröffnet dem Patienten ganz neue Ansätze an sich selbst zu arbeiten; die Bereitschaft sich selber „helfen zu wollen“ muss er allerdings mitbringen. Der Erfolg hängt u.a. auch zentral von der subjektiven Motivation des Klienten ab. Häufig wird Neurofeedback als Ergänzung zu anderen Therapien eingesetzt.
Am Anfang wird das Training oft als sehr anstrengend empfunden. Direkt im Anschluss (ca. eine Stunde) sollte Fernsehen und Computer/Nintendo etc. spielen unbedingt vermieden werden.
Neurofeedback eignet sich für Kinder ab ca. 6 Jahren. Im Erwachsenenalter ist keine Grenze gesetzt.